Heillehre
Gemessen an der außerordentlichen Kompliziertheit des Themas ist es unmöglich, mehr als eine Allgemeindarstellung des Heilungssystems zu geben. Viele sogenannte Geistheiler empfinden sich als Medium oder Mittler und glauben, durch ihr Wunschdenken an Gott, Jesus oder durch eine andere personifizierte Macht, Heilungen ausführen zu können. Wenn das so einfach wäre, wir hätten keine Gesundheitsprobleme auf Lebenszeit. Nicht der Geist heilt, sondern eine Komposition von Glaube, Heilwissen, Wille, und Vorstellungskraft.
Heilen ist eine der schwersten Wissenschaften. Hat man das Bestimmungsprinzip verstanden, so ist es einfach, Erkrankungen umzuwandeln und gesund alt zu werden. Der Mensch ist das Ebenbild des Schöpfers, er hat einen Geist, und kann durch seine geistige Vorstellung schöpfen und trägt durch seinen freien Willen karmische Verantwortung. Der Mensch besitzt einen sichtbaren und unsichtbaren Körper (Astralkörper, Seele). Er lernt durch Erfahrung und ist deren schöpferischen Polaritätsgesetze untergeordnet.
Um Meister des Heilens (Heiler) zu werden, ist ein gesunder Geist und Charakter, ein gutes Auffassungsvermögen, körperliche Gesundheit, zweifelsfreier Glaube und die Fähigkeit nötig, diese Ur-Heillehre zu verstehen und zu erlernen.
Der Unterschied zwischen der Heilung durch die Schulmedizin (chemisches Prinzip) und der durch die wesenhaften Heillehren liegt in den feinstofflichen Elemente-Prinzipien und der Energien, die kontinuierlich unseren Körper und Astralkörper versorgen, um unser schöpferisches Lebensprinzip aufrechtzuerhalten. Das kollektive Gedächtnis der Körperzellen (zirka 80 Billionen) ist ein kleines Kraftwerk mit all seinen Stoffwechselprozessen und Teilungscodes. Fast alle im menschlichen Körper versammelten Zelltypen verändern sich ständig. Dabei ist die Geschwindigkeit des Umbaus sehr unterschiedlich. So sind die Zellen z. B. der Blutgefäße und des Darms schon nach wenigen Tagen komplett ausgetauscht. Bei der Haut und einigen Organen ist der Wechsel eine Sache von Wochen bis Monaten. In jeder Sekunde laufen mehr als 360 000 Stoffwechselprozesse im Körper ab.
Kommt es zu einer Störung des Energiestoffwechsels, dann werden die betroffenen Zellen geschädigt, die Zelle teilt sich nach dem geschädigten Code, die Erkrankung im Zellsystem ist fortlaufend aktiviert. Z. B. dauernde psychische, seelische Lebenskonflikte lassen den Körper erkranken, der Dauerstress führt zwangsläufig zur Übersäuerung: Nerven, Gefäße, Organe entzünden sich, die Steuerungsrelais der Kommunikationsleitungen in den Hirnnerven kommen in zunehmendem Maße zu Schaden. Fehlen wichtige Grundstoffe, so wird eine elementarische Unterversorgung im gesamten Organbereich eingeleitet, der Zellstoffwechsel wird gestört, und die ersten schweren Erkrankungen machen sich bemerkbar.
Der Therapeut (Heiler) bewertet, in welcher Weise das universale Stoffwechselsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und benutzt eine Vielzahl von Verfahren (entsprechend dem Krankheitsbild), um den Patienten heilend zu unterstützen.
(Ganzheitliche Geist, Seele, Körperbehandlung - ohne medikomechanische und medikamentöse Mittel)